Besuch bei der Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule

Im Rahmen der Woche der Gemeinschaftsschule besuchte Alexander Salomon MdL zusammen mit der Grünen Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Bettina Lisbach, und Renate Rastätter, schulpolitische Sprecherin der Grünen Gemeinderatsfraktion, am 19.11. 2015 die Ernst-Reuter Gemeinschaftsschule und die Drais-Gemeinschaftsschule. „Es ist beeindruckend, wie sich unsere Gemeinschaftsschulen entwickelt haben. Überzeugend ist auch die breite Akzeptanz dieser Schulart“, äußerten sich die drei Politiker der Karlsruher GRÜNEN. In den vertiefenden Gesprächen wurde das Augenmerk auch auf die baulichen Probleme gelenkt. „Wir wissen darum, dass die Stadt Karlsruhe in diesem Bereich sehr aktiv ist. Nichtsdestotrotz muss zum pädagogischen Konzept der Gemeinschaftsschule auch das Raumangebot stimmen und hier drücken einige Problemlagen sehr massiv“, fassen Salomon, Lisbach und Rastätter ihren Eindruck vom Besuch zusammen.

Die Ernst-Reuter Gemeinschaftsschule, die seit diesem Jahr Gemeinschaftsschule ist, hat ihre Stärke im Medienbereich in einem eigenen Profil konzentriert. „Dieses Medienprofil ist nicht nur zeitgemäß, sondern sehr innovativ und passt perfekt zu den Änderungen im neuen Bildungsplan, der Medienbildung als ein Leitprinzip verankert hat“, bestätigt Alexander Salomon, medienpolitische Sprecher der Grünen Fraktion im Landtag. Besonders beeindruckt zeigte sich Lisbach von den verschiedenen Angeboten, mit denen besonders die Sozialkompetenzen der SchülerInnen gefördert werden, wie die preisgekrönte Schülerzeitung „Ernschtle“, das Projektfach „Leben“ oder auch das gemeinsam gestaltete Mittagessen. „Unsere Gemeinschaftsschulen setzen neue Akzente und erfreuen sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Wir müssen daher diesem offensichtlichen Bedarf zukünftig auch ein erweitertes Angebot gegenüberstellen können“, erklärte Renate Rastätter ihre Eindrücke.

Abschließend wurde bei den einzelnen Besuchen auch über die weitere Zukunft der Gemeinschaftsschulen gesprochen. Tagesaktuell wurde dabei auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Oberstufe der Gemeinschaftsschulen thematisiert. „Wir haben erfolgreiche Schulen und die Eltern haben den Wunsch, dass ihre Kinder eine Perspektive erhalten. Wir müssen uns daher über das Ob und Wie dieser Option ernsthaft unterhalten und nichts kategorisch ausschließen. Wir werden uns auf jeden Fall nicht der grundsätzlichen Diskussion verwehren“, führten Salomon, Lisbach und Rastätter zu dieser Anregung aus.

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