Freundeskreis Asyl Karlsruhe und der Caritasverband Karlsruhe e.V. erhalten Landesförderung

Land dehnt Förderung für Lokale Bündnisse der Flüchtlingshilfe auf weitere 54 Initiativen landesweit aus
Lisbach und Salomon (beide Grüne): „Ein wichtiges Zeichen der Regierung auch an alle Ehrenamtlichen.“

Der Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha sowie die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler haben am Freitag 54 Bündnisse der Flüchtlingshilfe Initiativen bekannt gegeben, die durch das Programm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ eine finanzielle Förderung erhalten. Auch Karlsruhe profitiert wieder mit zwei Projektförderungen: Der Freundeskreis Asyl erhält 11.800 Euro und der Caritasverband Karlsruhe e.V. darf sich über 14.900 € freuen.

„Es freut uns sehr, dass das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe auf diesem Weg gefördert wird. Die Ehrenamtlichen leisten Unersetzliches, um die Menschen, die zu uns kommen, zu integrieren und ein gelingendes Zusammenleben zu ermöglichen“, sind sich die Karlsruher Landtagsabgeordneten Salomon und Lisbach einig. Ziel des Programms sei es, den Auf- oder Ausbau lokaler Bündnisse für Flüchtlingshilfe, in denen gemeinsam mit den Flüchtlingen neue Wege des Zusammenlebens entwickelt und erprobt werden, zu stärken. Das Projekt des Freundeskreises Asyl Karlsruhe unterstützt die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt, während der Caritasverband Karlsruhe e.V. Fördergelder erhält, um ein lokales Bündnis aufzubauen, in dem alle Akteure in der Flüchtlingshilfe vertreten sein sollen.

Hintergrundinformationen:
Das Programm „Gemeinsam in Vielfalt– Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ wurde zum ersten Mal im vorigen Jahr aufgelegt. Dadurch sollen im ganzen Land Bündnisse für Flüchtlingshilfe entstehen oder gefestigt werden. Vor Ort sollen alle relevanten Akteure der Flüchtlingshilfe – Flüchtlingsinitiativen, Vereine, Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie Kommunen und Kreise – zusammengebracht werden. Diese Vernetzung erleichtert es den Beteiligten, gemeinsame Projekte zur Integration von Flüchtlingen in den Kommunen umzusetzen und Ressourcen bestmöglich aufeinander abzustimmen.

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