Gründungskultur im Studium verankern – Hochschule Karlsruhe geht voran

Landesförderung bestätigt Qualität der Hochschule Karlsruhe

Die Hochschule Karlsruhe war im Wettbewerb „Gründungskultur“ des Wissenschaftsministeriums erfolgreich und darf sich über eine Landesförderung in Höhe von knapp 600.000 Euro freuen. Das teilen heute (04. August 2016) die grünen Landtagsabgeordneten Alexander Salomon und Bettina Lisbach mit. Durch den Wettbewerb werden Vorhaben gefördert, die Gründergeist und Unternehmertum in Studium und Lehre verankern. Damit trägt der Wettbewerb, der insgesamt 8 Millionen Euro Fördermittel vergibt, zu einer baden-württembergischen Gründungskultur bei.

Salomon und Lisbach beglückwünschen die Hochschule Karlsruhe zu diesem hervorragenden Erfolg für das Projekt „Action Learning and Founding (ActiF) – Gründungslust wecken an realen Problemstellungen“: „Mit diesem Erfolg setzt die Hochschule Karlsruhe erneut Maßstäbe. Sie hat ein innovatives Konzept vorgelegt, um unternehmerischen Persönlichkeiten im Studium die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten. Wir freuen uns, dass die Hochschule Karlsruhe so dazu beiträgt, dass Baden-Württemberg auch in Zukunft wirtschaftsstark und offen für neue Ideen und Unternehmen bleibt.“ Das Vorhaben soll das unternehmerische Denken und die Gründungswilligkeit aller Studierenden an der Hochschule nachhaltig fördern. Dies wird dabei an realen Problemstellungen und im Kontakt vor allem mit mittelständischen Unternehmen praktiziert. Die Innovationsfähigkeit soll durch neue Ideen und digitalisierte Geschäftsmodelle sichergestellt werden.

Bettina Lisbach ist von dem Projekt „Action Learning and Founding (ActiF)“ überzeugt, da es Innovation und Gründungslust nicht isoliert betrachtet: Anwendungsbezug, gesellschaftliche Einbettung und eine fächerübergreifende Herangehensweise tragen dazu bei, dass Studierende wirtschaftliche, technische und soziale Innovation zusammenzudenken.

„Die Förderung für eine der Karlsruher Hochschule verdeutlich wieder einmal, wie zukunftsfähig die Hochschulen in Karlsruhe allgemein, und bei diesem Projekt natürlich die Hochschule Karlsruhe im Besonderen, aufgestellt sind“, fügt Salomon, Vorsitzender des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst und Sprecher für Hochschulpolitik der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg an. „Dies sind beste Voraussetzungen, um auch zukünftig im Wettbewerb der Hochschulen erfolgreich sein zu können“, ist sich Salomon sicher.

Hintergrundinformationen:
Fast alle baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen hatten sich an diesem Landeswettbewerb beteiligt. Ausgewählt wurden schließlich elf Projekte, an denen dreizehn Hochschulen und vier Universitäten beteiligt sind.

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