Karlsruhe profitiert von Projektförderung „Impulse Inklusion“

Bettina Lisbach und Alexander Salomon: „Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen“

Die Landtagsabgeordneten Bettina Lisbach und Alexander Salomon, GRÜNE, gratulieren den Trägern der drei Karlsruher Inklusion-Projekte zur Förderung des Landes von insgesamt rund 37.000 Euro.

„Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen. Die drei Projekte zeigen dass es in Karlsruhe viele Menschen gibt, die sich dafür engagieren wollen, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen zu einer Selbstverständlichkeit wird. Wie freuen uns, dass dieses Engagement nun entsprechend gewürdigt wird.“

Gefördert wird das Projekt „Sign Mobil“ von Gib Chance e.V. zusammen mit dem Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten, das dabei helfen möchte, Sprachbarrieren zwischen Gebärdensprache und gesprochener Sprache zu überwinden und sich dabei allen Bereichen im Bildungs- und Erziehungsumfeld der Kinder und Jugendlichen widmet – von der Familie bis zu Kindergärten und Schulen.

Die Stadt Karlsruhe wiederum erhält Landesmittel, um durch den Einsatz von zwei Bildungslotsen den Zugang von behinderten Eltern bzw. Eltern behinderter Kinder mit Migrationshintergrund zum Elternforum Inklusion zu erleichtern – und damit zu Informationen und Beratung über Formen inklusiver Beschulung.

Als drittes Karlsruher Projekt fließen Fördergelder an den Badischen Leichtathletikverband für sein Projekt „Impulse für Bewegung und Gesundheit“. Unter der Anleitung ausgebildeter Übungsleiterinnen und Übungsleiter soll dabei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung ein Grundlagentraining angeboten und sollen gleichzeitig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sportvereinen entsprechend qualifiziert werden.

Hintergrund zum Förderprogramm:
Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Freitag (21. Oktober) 43 Modellprojekte bekannt gegeben, die in diesem Jahr über die Projektförderung „Impulse Inklusion“ finanziell unterstützt werden: Ziel der Förderung ist es, landesweit Initiativen zu ermöglichen, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen wollen. Dafür stehen 2016 insgesamt rund 670.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Behinderteneinrichtungen, Kreisen, Kommunen und Vereinen.
Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenkonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.

Verwandte Artikel