Kriegsstraßenumbau: Schnelle Förderzusage des Bundes gefordert

Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion zeigt sich angesichts der aktuellen Unsicherheit über die Förderung des Kriegsstraßenumbaus mit Autotunnel durch den Bund besorgt.

„Dass der Stadtbahntunnel in der Kaiserstraße als Teil des Gesamtprojektes Kombilösung durch den Bund gefördert wurde und jetzt beim Umbau der Kriegsstraße die Förderfähigkeit trotz aktualisierter standardisierter Bewertung in Frage gestellt wird, ist für uns nicht akzeptabel“, so Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach. „So kritisch wir das Projekt auch wegen seiner hohen Kosten schon immer gesehen haben: Ein Ausstieg aus der Kombilösung ist sechs Jahre nach dem ersten Spatenstich einfach nicht mehr möglich. Deshalb erwarten wir vom Bundesverkehrsministerium jetzt ein klares Bekenntnis zur Förderung des Kriegsstraßenumbaus als zwingend notwendigen zweiten Teil der Kombilösung.“

„Seit vielen Monaten warten wir auf eine Entscheidung, wodurch sich massive Verzögerungen im Projektablauf ergeben haben. Dies ist für Karlsruhe eine große Belastung“, ergänzt Johannes Honné, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. „Deshalb haben wir uns auch an unsere zuständigen Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl für den Wahlkreis und Matthias Gastel als Verkehrs-Experten gewandt, um eine schnelle Entscheidung zu erreichen.“

Dass Stadt und Kasig den Kriegsstraßenumbau mit Autotunnel nicht aus eigener Kraft stemmen können, stehe außer Frage so Honné und Lisbach abschließend.

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