Land fördert Projekt des Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI):

Portal „Wegweiser Alter und Technik“ wird nachhaltig verankert.

Alexander Salomon MdL und Bettina Lisbach MdL (Grüne), Joachim Kößler MdL (CDU): Grün-Schwarz setzt gezielt Mittel ein, um innovative Modelle als Vorbilder für die Pflegelandschaft zu unterstützen.

Das Wegweiser-Portal „Wegweiser Alter und Technik“ des Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) in Karlsruhe erhält 21.700 Euro Fördermittel aus dem Innovationsprogramm Pflege (2. Tranche) der Landesregierung. „Wir wollen, dass jeder Mensch mit Unterstützungsbedarf ein möglichst selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung führen kann. Damit das gelingt fördert die Landesregierung neuartige Modelle, die als Vorbild für die gesamte Pflege- und Versorgungslandschaft dienen“, erläutern die Abgeordneten der grün-schwarzen Regierungsfraktionen Bettina Lisbach, Alexander Salomon (beide Grüne) und Joachim Kößler, CDU-Betreuungsabgeordneter für Karlsruhe.

Seit vielen Jahren wird über die Auswirkungen der demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen auf die Versorgung von alten, kranken und/oder pflegebedürftigen Menschen diskutiert. Bereits heute stehen zahlreiche Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung, die ältere Menschen bei einer selbständigen Lebensführung unterstützen und diese Veränderungen zumindest teilweise abfangen. „Das Wissen darüber, ist derzeit vor allem bei den älteren Menschen noch überschaubar“, sind sich die Abgeordneten von Grüne und CDU einig. „Umso erfreulicher ist es, dass es das Portal „Wegweiser Alter und Technik“ des FZI gibt und nun auch nachhaltig verankert wird. Die Zielgruppe rund um unsere Seniorinnen und Senioren kann sich auf dem interaktiven Internetportal ausführlich informieren inwieweit es bauliche Gestaltungsmöglichkeiten oder und innovative Techniken gibt, die das Leben und vor allem die Eigenständigkeit Zuhause erleichtern“, führen die Abgeordneten weiter aus.

Neben der Entwicklung neuer Pflege- und Versorgungsmodelle soll das Innovationsprogramm des Landes dazu dienen, die Angebote vor Ort besser zu vernetzen, Pflege-WGs aufzubauen und Nacht-, Tages- und Kurzzeitpflegeplätze bedarfsgerecht auszubauen. „Das Programm ist ein Baustein, um das soziale Netz zu stärken. Es dient unserem Ziel, Pflege und Versorgung stärker mit dem sozialen Umfeld der Betroffenen zu verknüpfen“, so Joachim Kößler, Bettina Lisbach und Alexander Salomon. Für die ausgewählten Projekte stehen in diesem Jahr insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

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