Land stärkt Akzeptanz und Gleiche Rechte

Salomon und Lisbach: „250 000 Euro für mehr Vielfalt“

Mit dem 2015 verabschiedeten Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ setzt die Landesregierung ein Zeichen für die Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (kurz: LSBTTIQ) Menschen in Baden-Württemberg. Im Haushalt 2017 sind deshalb 250 000 Euro für die konzeptionelle Weiterentwicklung und Umsetzung des Plans eingestellt.

„Mit der Stärkung der LSBTTIQ-Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen vor Ort verankern wir die Strukturen auf kommunaler Ebene und schaffen ein breites Netz, um Ausgrenzung, Vorurteile und Zugangsbarrieren im Alltag abzubauen“, betont Brigitte Lösch, Sprecherin für die Belange von LSBTTIQ in der Fraktion. Um die Interessen von LSBTTIQ-Menschen stärker sichtbar zu machen und Doppelstrukturen zu vermeiden, sollen LSBTTIQ-Organisationen möglichst in bestehende Strukturen eingebunden werden.
Bereits aufgebaut wurde neben einer Geschäftsstelle für das Netzwerk LSBTTIQ eine professionelle psychosoziale Beratung für LSBTTIQ-Menschen und ihre Angehörigen.

„Wir Grüne setzen uns für einen wertschätzenden Umgang mit Verschiedenheit und Vielfalt ein. Um die Lebenssituation von LSBTTIQ-Menschen zu verbessern, müssen wir verlässliche und vor allem bedarfsgerechten Beratungs- und Unterstützungsangebote etablieren“, erklärt MdL Bettina Lisbach. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Umsetzung des Aktionsplans ist ein umfassender Dialogprozess. „Wir wollen, dass unser Land weiter ein Vorreiter für Offenheit und Vielfalt bleibt. Dafür brauchen wir alle, die sich für eine tolerante und gleichberechtigte Gesellschaft in Baden-Württemberg einsetzen“, so MdL Alexander Salomon.

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