Landesförderprogramm „Smart Mobility“

(14.05.2018) Salomon und Lisbach (beide Grüne) „Karlsruhe ist exzellenter Forschungsstandort für autonomes Fahren“

Mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg Forschungsprojekte rund um das Thema autonomes Fahren. Die beiden Karlsruher Landtagsabgeordneten Alexander Salomon und Bettina Lisbach freuen sich, dass gleich vier Projekte aus Karlsruhe im Rahmen des gemeinsamen Förderprogramms „Smart Mobility“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie des Ministeriums für Verkehr ausgewählt wurden.

„Autonomes Fahren ist eines der ganz großen Zukunftsthemen und birgt enorme Chancen sowohl für die Verkehrssicherheit als auch für den Automobilstandort Baden-Württemberg“, ist sich der hochschulpolitische Sprecher und Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst der Fraktion GRÜNE, Alexander Salomon sicher. Davor gelte es allerdings, noch einige rechtliche sowie sicherheitsrelevante Fragen zu klären. „Dass nun gleich vier Institutionen aus Karlsruhe von der Jury ausgewählt wurden und die Möglichkeit erhalten, in transdisziplinären Projekten gemeinsam an den komplexen Fragestellungen zu arbeiten, freut uns natürlich sehr“.

„Auch für eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität birgt das autonome Fahren riesiges Potential. Mit innovativen Lösungen für gemeinsam genutzte, autonome Fahrzeuge bieten sich gerade beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs neue und vielfältige Optionen“, ist auch die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt, Energie und Naturschutz, Bettina Lisbach überzeugt.

Die Bandbreite der ausgewählten Projekte, von der Optimierung der Erkennbarkeit von Fußgängern über Konzepte zum automatisierten Einparken bis hin zur Entwicklung von Steuerungsinstrumenten für die kommunale Verkehrspolitik, sei in jedem Fall großartig. „Wir sind gespannt, welche Ergebnisse in den nächsten drei Jahren daraus abgeleitet werden“.

Hintergrund:

Aus 13 eingereichten Anträgen hat eine unabhängige Gutachterkommission fünf förderungswürdige Projekte verschiedener Hochschulen und Forschungs-einrichtungen in Baden-Württemberg ausgewählt. Alle Projekte sind transdisziplinär angelegt und nutzen während der Projektlaufzeit von bis zu drei Jahren das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) zur empirischen Überprüfung ihrer Algorithmen, Hypothesen und Modelle.
Folgende Projekte aus Karlsruhe wurden ausgewählt:

• Karlsruher Institut für Technologie (KIT):
OpEr – Optimierung der visuellen Erkennbarkeit von Fußgängern auf Basis vernetzter Infrastruktur

• Forschungszentrum Informatik (FZI) Karlsruhe:
SmartEPark – Smart Electric Parking

• Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft:
AutoRICH – Autonomes Fahren – Chancen und Risiken

• Forschungszentrum Informatik (FZI) Karlsruhe:
Smart Mobility Baden-Württemberg – Rechtliche Begleitforschung

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