Lernort Zivilcourage profitiert von Erhöhung der Fördermittel durch das Land

(22.11.2017) Salomon und Lisbach begrüßen Aufstockung der institutionellen Förderung für Lernort Kislau

Die Landtagsfraktionen haben sich darauf verständigt, mehr Geld für die Arbeit der landesweit 70 Gedenkstätten auszugeben. Darauf einigten sich die Fraktionen von Grüne, CDU, SPD und FDP am Mittwoch bei den Beratungen im Finanzausschuss.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir eine höhere Förderung vereinbaren konnten. Damit stellen wir Grüne uns unserer Verantwortung für die Vergangenheit und die Zukunft und unterstützen dabei die vorbildliche ehrenamtliche Arbeit der Helferinnen und Helfer“, erklärt der Karlsruher Landtagsabgeordnete Alexander Salomon.

„Die nun vereinbarte, institutionelle Förderung des Lernort Kislau sichert auch zukünftig den Erhalt und die Weiterentwicklung eines Ortes an dem sich besonders junge Menschen mit der badischen Landesgeschichte der Jahre 1918 bis 1945 auseinander setzen können“, fügt Bettina Lisbach MdL hinzu.

Das Projekt Lernort Kislau des Vereins Lernort Zivilcourage & Widerstand e.V. mit Sitz in Karlsruhe profitiert durch die Verstetigung der Förderung, neben zwei weiteren Gedenkstätten, besonders von den bereitgestellten Mitteln. In den nächsten beiden Jahren erhält die Gedenkstätte für ihren Betrieb vom Land 140 000 Euro.

Hintergrundinformationen:

Mehr als 600 000 Euro gehen außerdem an andere einzelne Einrichtungen, Gedenkstätten und -Verbünde. Damit steigt der Etat für Gedenkstätten-Projekte in den nächsten beiden Haushaltsjahren 2018 und 2019 im Vergleich zum laufenden Jahr um insgesamt 308 000 Euro.

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