Zum Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember

Konsequente Aufklärung ist zentraler Baustein im Kampf gegen AIDS

Lisbach und Salomon: „AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. leistet unverzichtbare Arbeit“
Im Vorfeld des diesjährigen Welt-AIDS-Tages heben Alexander Salomon MdL und Bettina Lisbach MdL hervor, wie wichtig die Arbeit der AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. vor Ort ist. „Wir müssen die Präventionsmaßnahmen konsequent weiterführen, um, vor allem bei jungen Menschen, ein besseres Bewusstsein für die Risiken sexuell übertragbarer Erkrankungen zu schaffen.

Konsequente Aufklärung ist der zentrale Baustein im Kampf gegen AIDS“, sind sich die beiden Abgeordneten einig. Es sei wichtig, die Botschaft zu übermitteln, dass die Ansteckung mit HIV durch entsprechende Schutzmaßnahmen verhindert werden kann. „Die AIDS-Hilfen in Baden-Württemberg leisten beim Thema Beratung, Aufklärung und Selbsthilfe eine unverzichtbare Arbeit. Gemeinsam mit unserem Sozialminister Manne Lucha werden wir uns dafür einsetzen, dass die AIDS-Hilfen auch in Zukunft die nötige finanzielle Ausstattung für ihre Arbeit vor Ort erhalten“, so die beiden Karlsruher Abgeordneten Lisbach und Salomon weiter.

Die Höhe der Fördermittel, die im Haushalt für die Aids-Hilfen in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen, sind unter grün-geführter Landesregierung kontinuierlich erhöht worden. Im Jahr 2012 wurden die AIDS-Hilfe-Vereine in Baden-Württemberg mit rund 480.000 Euro gefördert. Seit dem Jahr 2013 werden jährlich rund 650.000 Euro für die AIDS-Hilfe-Vereine zur Verfügung gestellt. Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. erhält 2016 einen Förderbetrag in Höhe von 47.726 €.
In den Jahren 2012 und 2013 wurden die Mittel zu gleichen Anteilen auf die Aids-Hilfen verteilt. Mittlerweile wurde das Verfahren geändert: Die Verteilung der Mittel auf die einzelnen AIDS-Hilfen erfolgt inzwischen anhand verschiedener Faktoren wie Personalausstattung, Fläche, Einwohner und Anzahl der Klienten.

Die Zahl der durchschnittlich zu betreuenden Klienten nehme in den letzten Jahren wieder zu, weil zum einen die Lebenserwartung der Betroffenen bei guter medizinischer Behandlung gestiegen sei und zum anderen die Zahl der Neudiagnosen wachse. Letzteres sei möglicherweise auch auf eine höhere Zahl von Testungen zurückzuführen. Laut Robert-Koch-Institut waren 2015 in Baden-Württemberg 404 Neudiagnosen gemeldet worden, gegenüber 2014 (345 Neudiagnosen) war dies ein erneuter Anstieg.

„Wir müssen Menschen sensibilisieren und ermutigen, sich auf alle sexuell übertragbaren Infektionen testen zu lassen. Nur wer von einer Infektion weiß, kann sich behandeln lassen. Deshalb benötigen wir ein politisches und gesellschaftliches Klima, in dem Menschen mit HIV nicht diskriminiert oder stigmatisiert werden,“ betonen Salomon und Lisbach.

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