Innovationsfonds Kunst 2017: Positiver Förderbescheid des Ministeriums für zwei Karlsruher Institutionen

(10.08.2017) Staatstheater und das ZKM erhalten jeweils 23.000 Euro Projektförderung
Salomon MdL und Lisbach MdL (beide GRÜNE): „Zum wiederholten Male überzeugen die beiden Karlsruher Institutionen“.

In den heute vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bekannt gegebenen Förderbescheide der zweiten Tranche 2017 aus dem Innovationsfonds Kunst werden sowohl das Badische Staatstheater als auch das ZKM (Zentrum für Kunst- und Medien) mit jeweils 23. 000 Euro für ihre Projekte „Integration – Ein Spiel“ und „Open Codes – Code als interkulturelle Sprache“ berücksichtigt.

Das Badische Staatstheater macht mit „Integration – Ein Spiel“ in seiner Volkstheatersparte auf spannende Weise deutlich, wie künftige gesellschaftliche Konflikte auf einer spielerischen Ebene thematisiert und auf ihre Konsensfähigkeit hin getestet werden können. Das ZKM wiederum widmet sich bei „Open Codes – Code als interkulturelle Sprache“ ganz der Digitalisierung im interkulturellen Sinne und bietet neue Austauschformate wie einen Hackathon oder ein CodeCamp an.

Kulturförderung ist und bleibt ein wichtiger Baustein der Landespolitik. „Kunst kann Brücken bauen – und zwar in ganz unterschiedlichen Facetten. In den Museen, Theatern, Konzerthäusern, aber auch in Vereinen, Clubs oder soziokulturellen Zentren treffen kulturelle Erfahrungen, Nationalitäten, Lebenswelten und Generationen zusammen. Deswegen stehen wir für einen Ausbau der Kulturförderung und der kulturellen Bildung“, betont Alexander Salomon, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

„Die große Zahl der Anträge zeigt, wie lebendig die Kunst- und Kulturszene in unserem Land ist. Kultur bereichert unsere Gesellschaft, sie kann Veränderungen anstoßen und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, fügt Bettina Lisbach MdL hinzu. „Umso mehr begrüßen wir, dass die Förderung auch in Karlsruhe dieses Jahr Kunstprojekten zugutekommt, die den
interkulturellen Austausch zum Schwerpunkt haben.“

„Wir werden uns auch in Zukunft dafür stark machen, dass solche kreativen Spielräume eine entsprechende Unterstützung erhalten, um diese wichtige Aufgabe verantwortungsvoll wahrnehmen zu können“, bekräftigen die Karlsruher Abgeordneten Salomon und Lisbach abschließend.

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